VMware ESX(i) 3.5 U4 veröffentlicht

vmware Soeben auf meinem Lieblingsblog zum Thema VMware entdeckt. Yellow Bricks berichtet über das Update 4 für den ESX(i) Server 3.5.

Im Artikel bei VMware ist die Beschreibung der Änderungen und Erweiterungen sowie die Voraussetzungen aufgeführt.

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Citrix App Receiver für das iPhone – Teil II

Citrix_iPhoneEr ist da. Der Citrix App Receiver für das iPhone. Wie ich im letzten Artikel geschrieben habe warte ich auf den Citrix Client für mein iPhone. Seit Montag steht er im Apple App Store bereit. Allerdings gilt er noch als so genannte “Tech Preview” und hat die Versionsnummer 0.9.0.

Erforderlich ist Firmware 2.2.1 auf dem iPhone und auf der XenApp Seite muss es laut Citrix ein XenApp 5.0 oder Presentation Server 4.5 mit einer XenApp Service Site sein.

Leider funktioniert der Citrix Receiver noch nicht mit einem Access Gateway oder einem Secure Gateway (CSG). Somit ist eine Nutzung über das Internet via WLAN oder 3G Netzwerk im Moment nur via VPN Verbindung möglich.

Schade – das schränkt die Nutzung für mich doch stark ein. Ich hoffe im Final Release (V 1.0.0) ist diese Funktion dann enthalten.

Neues zum “Project Independence”

citrix Am Wochenende habe ich auf meiner Suche nach weiteren Informationen zur XenWorkstation einen interessanten Blog Eintrag zum Thema “Project Independence” gefunden. Bei Gabes Virtual World schreibt der Autor dass er auf der VMworld 2009 das Glück hatte einen Blick auf eine “Early Preview” des kommenden Xenbased Client Hypervisor. Nach seinen Aussagen ist das Project Independence wohl doch eher mit VMware Workstation oder VMware Player vergleichbar. Mir scheint – bei der ominösen XenWorkstation und beim Project Independence handelt es sich um das selbe.

Ursprünglich hatte ich es so verstanden das auf der Hardware ein kleiner schmaler Hypervisor läuft auf dem dann die eigentlichen Maschinen laufen. Nach diesem Artikel scheint es eher so zu sein dass eine so genannte Primary Partition (bisher wohl nur Windows XP, Vista oder Windows 7) gestartet wird über die dann die andere Partition (oder Partitionen) gestartet und verwaltet werden können. Dies bedeutet aber das die Primary Partition immer gestartet sein muss, auch wenn sie gar nicht benötigt wird. Also wenn sich zum Beispiel die “Unternehmens VM” die Primary Partition ist dann muss diese auch gestartet werden wenn der Benutzer nur private Dinge – wie z.B. Bilder bearbeiten, tun will.

Weiterhin lässt dies darauf schließen dass nur die Primary Partition direkten Hardware Zugriff hat. Im Moment ist diese Implementierung aber auch wohl noch recht rudimentär.

Wenn Citrix wirklich bis November eine Version ausliefern will ist hier wohl noch viel Entwicklungsarbeit zu leisten.

Für mich klingt der Bericht sehr ernüchternd und nicht mehr viel mit den “Marketingberichten” von Citrix zu tun.

Was ist ein Workload ?

In den letzten Monaten hört und liest man immer wieder den Begriff „Workload“ im Zusammenhang mit Anwendungen, Servern, Virtualisierung, Streaming und Provisioning. Der Begriff wird etwas strapaziert und seltsamerweise wenn man jemand danach fragt was es bedeutet dann herrscht erst einmal schweigen. Mir scheint viele benutzen den Begriff weil er überall steht, aber was bedeutet er eigentlich.

Hier einige Fundstellen:

Produktbeschreibung Citrix Provisioning Server:

Mit Provisioning Server schafft das Rechenzentrum einen flexiblen Pool unterschiedlicher Workload-Szenarien, die innerhalb von wenigen Minuten zur Verfügung gestellt werden können.

Produktbeschreibung VMware VMark:

VMmark ist die erste Benchmark-Lösung, die speziell zur Quantifizierung und Ermittlung der Performance virtualisierter Umgebungen entwickelt wurde. Sie bietet ein neues, auf Kacheln basierendes Schema zur Ermittlung der Skalierbarkeit konsolidierter Workloads sowie eine konsistente Methode, die sowohl die Skalierbarkeit insgesamt als auch die Performance einzelner Anwendungen berücksichtigt.

Platespin:

PlateSpin-Workload-Management verwandelt Ihre IT-Umgebung in ein effizientes, harmonisches und widerstandsfähiges Rechenzentrum der nächsten Generation.

VMware Pressemitteilung :
VMware setzt Performance-Rekord für Virtualisierung bei Datenbank- und Web-Workloads

Früher, ja früher war alles einfach. Da gab es Server und wenn man von einem Server gesprochen hat dann wusste jeder was gemeint war. Ein Server war laut, groß und teuer. Ein Server das war ein mehr oder weniger großes Stück Blech im Serverrack.

Doch dann kam die Virtualisierung. Auf einmal gab es Server auf dem Server und wenn man nun vom Server sprach war da immer die Frage „Meinst  du den Host oder den virtuellen Server der darauf läuft“. Konfusion überall.

Irgendwann hat sich dann einer den Begriff „Workload“ ausgedacht. In einem PDF zum Citrix Provisioning Server habe ich folgende Definition gefunden:

… Server-Workload d.h. die Summe von Betriebssystem, Anwendung und spezieller Konfiguration …

Also ist der Server eben der Server, das Blech, das „Ding“ auf dem der VMware ESX oder Citrix XenServer installiert ist. Der Workload, das ist dann der Windows 2003 Server mit Exchange, SQL 2005 oder Citrix XenApp installiert. Der Workload ist das was wir als Anwender benutzen. Workloads können völlig unterschiedlich sein und Workloads haben nichts mit physikalischer oder virtueller Maschine zu tun. Der Workload wird installiert – nicht mehr der Server. Der Workload wird z.B. mittels Citrix Provisioning Server gestreamed.

Der Workload ist als das was früher „der Server“ war. Zeit umzugdenken, Zeit etwas Neues zu nutzen. Zeit endlich Klarheit zu schaffen. Der Server ist also immer noch mehr oder weniger groß, mehr oder weniger laut und mehr oder weniger teuer.

Service Pack 2 für Provisioning Server 5.0 verfügbar

PVS

Seit dem 12.03.2009 ist das Service Pack 2 für den Citrix Provisioning Server 5.0 verfügbar. Im Knowledgebase Artikel CTX120420 sind die Änderungen und Bugfixes beschrieben. Ein download kann nur über das „MyCitrix“ Portal erfolgen.

Das Service Pack beinhaltet die vorangegangen Service Packs 1 und 1a. Somit kann bei einer Neuinstallation direkt mit dem aktuellen SP2 installiert werden. Neben Änderungen bei der Lizenzierung sind einige Fixes enthalten um die Probleme mit SPNs und AD Integration zu beseitigen. Viele Fehler in diesen Bereichen sind mit SP1a gekommen.